Beiträge mit dem Schlagwort: Münster

QUEER REFUGEES MÜNSTER

QUEER REFUGEES MÜNSTER – Support Group  

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„Queer Refugees Münster“ ist eine Initiative von LGBTIQ * -Gruppen in Münster. Die Gruppe schafft einen sicheren Ort für LGBTIQ * Flüchtlinge und bieten Informationen über Asyl, Beratung und Kontakte.

„Queer Refugees Münster“ is an initiative of LGBTIQ * groups in Münster. The group provides a safe place for LGBTIQ * refugees and provide information on asylum, counseling and contacts.

LGBTIQ * Willkommen/Welcome!  

In Deutschland sind Homo- und Bisexualität, Trans- und Intersexualität legal. Wenn Sie lesbisch sind, homosexuell, bisexuell, transgender, intersex oder queer (LGBTIQ *) ist es völlig okay. Du bist gut so, wie du bist. Und du bist nicht allein!

In Germany, homo- and bisexuality, trans- and intersexuality are legal. If you are lesbian, gay, bisexual, transgender, intersex or queer (LGBTIQ*) it’s perfectly okay. You are good the way you are. And you are not alone!

 LSBTIQ * in Münster  

In Münster gibt es viele Angebote von LGBTIQ * für LGBTIQ *. Es gibt Beratung und Begleitung, wenn Sie Hilfe benötigen. Sie finden Menschen, denen Sie vertrauen können. Alles, was Sie sagen, wird privat behandelt.

In Münster there is many offers from LGBTIQ* for LGBTIQ*. There is counseling and accompaniment if you need help. You will find people who you can trust. Everything you say will be treated privately. And there is a café, groups, sports and much more…

Informationen auf der Website/

Information on the Website  Queer Refugees Münster – Support Group in:

 – Arabisch / دليل مختصر – Deutsch / Englisch – Farsi / فارسی – Französisch / Français – Russisch / русский язык – Spanisch / Espanol – Türkisch / Türkçe

  

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Kategorien: CSD, Homo- und Transphobie, News, Politik und Gesellschaft, Queer Refugees, Uncategorized | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

Two hearts in ten bands & Box in the Attic – Doppelkonzert am 19.August um 21 Uhr im Hot Jazz Club

 

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Two Hearts in Ten Bands – Heartpop (Osnabrück): 

Herzlich geht’s bei Two Hearts in Ten Bands zu: „Heartpop“ nennen sie ihre Musik – und meinen damit sowohl ihren Stil als auch ihr Anliegen. „Revolutionary Heart“ heißt passender Weise ihr Album und die Songs der Osnabrücker Zwillingsschwestern Sarah und Sina Steinbrecher erzählen von einem eindrücklich erlebten Leben, von Höhenflügen und Rückschlägen, von Ängsten und ungebrochenem Lebensmut.
Vocals: Sarah Steinbrecher, Vocals & Guitar: Sina Steinbrecher, E-Guitar: Katrin Remmert, Bass: Raphael Rahe, Drums: Christian Riesenbeck
www.twoheartsintenbands.de
www.fb.com/twoheartsintenbands
www.youtube.com/twoheartsintenbands

 

Box in the Attic – Funk, Soul, Disco, Offbeat (Münster):

Funk, Soul, Disco, Offbeat – das Soundspektrum von Box in the Attic rund um die queere Sängerin Caro Kuri kennt kaum Grenzen. Die vielschichtigen Songs sind extrem groovy und tanzbar. Das zweite Studio Album der Münsterschen Band ist gerade erschienen. „Make it right“ heißt es – und darum geht es auch in den Songs: So handelt der Song „Just Love“ von der Diskriminierung nicht-heterosexueller Menschen durch religiöse Fanatiker*innen und davon, sich von diesem Hass nicht infizieren zu lassen. Weniger hassen, mehr lassen!

Vocals: Caro Kuri, Keys: Kai Keys, Guitar: Marco Stallmann, Bass: Rene Radke, Drums: Manuel Bracker, Sax: Edzer Pebesma
www.fb.com/boxintheattic
www.youtube.com/boxintheattic

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Freitag, 19.8.2016

Einlass: 20:00 Uhr

Konzerte: 21:00 Uhr

Eintritt: 14 Euro

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Pride Weeks: Open Stage im Alter Ego

Auch in diesem Jahr starten wir wieder mit unserer CSD Open Stage 2016 durch – getreu unserem Motto „Stellt Euch quer!“ Ihr wolltet schon immer mal auf einer Bühne stehen und euer Talent zeigen? Dann seid ihr hier genau richtig. Ob Gesang, Poetry oder Comedy… ganz egal, Hauptsache, ihr habt Spaß dabei. Und wer nach der Open Stage noch nicht genug hat, kann zu coolen Rhythmen von DJ Philli Con Carne noch das Tanzbein schwingen.

Ort: Alter Ego, Bergstraße 30a
Datum: 12.08.2016
Uhrzeit: 20 Uhr

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Kategorien: Kunst & Kultur, Party und Feierei, Pride Weeks | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Eröffnung der Pride Weeks 2016: Flaggenhissung vor dem Stadthaus 1

HT8_1151Am Samstag, 6. August, begannen die Pride Weeks der LSBTI*-Community Münster. Wie jedes Jahr wurde das dreiwöchige Kulturfest, das am 27. August mit dem Christopher Street Day seinen Höhepunkt findet, mit der Hissung der Regenbogenflagge vor dem Stadthaus I eröffnet. Die Veranstaltung wurde gemeinsam  vom CSD Münster e.V. und dem KCM Schwulenzentrum e.V. organisiert. In einem Grußwort wies der Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses der Stadt, Richard Halberstadt, stellvertretend für den CSD-Schirmherren OB Markus Lewe, darauf hin, dass Münster eine weltoffene Stadt sei und sich bereits seit Jahrzehnten für die Gleichstellung aller sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten engagiere. Alexander Verhoeven ermutigte alle Jugendlichen für ihr Coming Out, indem er von seinen persönlichen Erfahrungen berichtete.

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Besonders habe es ihm geholfen, im LSBTI*-Jugendtreff TRACK Jugendliche mit ähnlichen Problemen kennenlernen zu dürfen. KCM-Vorstandsvorsitzender Stefan Schmidt zitierte aus einer Studie, nach der 40% der Befragten es eklig fänden, wenn Homosexuelle sich öffentlich küssen. Dagegen helfe es nur, sich nicht zu verstecken, sondern in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein und auf den eigenen Rechten zu bestehen. Andreas Sahner vom CSD Münster e.V. stellte sich gegen Diskriminierungen innerhalb der LSBTI*-Community. Nur wenn die Bewegung zusammenstehe, könne sie Gleichberechtigung verwirklichen. Die Pride Weeks seien eine gute Gelegenheit, Neues kennenzulernen und eigene Erfahrungen zu bereichern.Bis zum Christopher Street Day wird die Regenbogenflagge als Zeichen von Gleichberechtigung und Solidarität zwischen Stadt und Community vor dem Stadthaus wehen.

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Deutsche Bahn lenkt ein: Homosexualität_en Plakat nun doch am Münsteraner HBF zu sehen

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Wir als Vorstand des CSD Münster e.V. begrüßen die Entscheidung der Deutschen Bahn AG, die sich nach einer erneuten Prüfung nun doch dazu entschlossen hat, das Plakat der Sonderausstellung „Homosexualität_en“ des LWL Museums für Kunst und Kultur Münster für etwaige Werbeflächen im Münsteraner HBF freizugeben. Wir werten die Entscheidung der Deutschen Bahn auch als eine Reaktion auf unseren Offenen Brief, der sicherlich dazu beigetragen hat, dass die Presse und Stadtgesellschaft auf diese übertriebene Maßnahme aufmerksam wird. Das Fachreferat Media & Buch der Deutschen Bahn AG, welches für die Genehmigung von Werbung in Bahnhöfen zuständig ist, hatte zuvor das Plakat als „sexistisch“ und „sexualisiert“ eingestuft und von der Freigabe der Werbeflächen in Bahnhöfen abgeraten.

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Das Plakat der Sonderausstellung „Homosexualität_en“, die ab dem 13. Mai im LWL Museum in Münster zu sehen sein wird.

Wie wir bereits in einem offenen Brief an die Deutsche Bahn AG ausgesagt haben, teilen wir diese Einschätzung nicht; ist es doch gerade die bewusste Inszenierung vermeintlich vorherrschender Geschlechternormen, die durch die Darstellung in Frage gestellt werden. Der_die auf dem Plakat abgebildete Künstler_in Heather Cassils repräsentiert diverse Formen sexueller und geschlechtlicher Identität und öffnet normative Vorstellungen darüber, was Sexualität und Geschlecht zu sein scheint. Er_sie entlarvt die vermeintliche Natürlichkeit durch eine selbstermächtigende Aufladung geschlechlicher und sexueller Symbole und stellt sie in einen neuen Kontext. Das Plakat kann hierdurch vielmehr selbst als Kunst betrachtet werden; kommt doch eine empowernde und emanzipative Wirkung zum Tragen: Es zeigt ein Auflehnen gegenüber gesellschaftlichen Zwängen und kann die Betrachtenden dazu ermutigen, über nomative Vorstellungen von Sexualität und Geschlecht nachzudenken und ihre eigene Identität unabhängig und frei zu leben.

 

Kategorien: Homo- und Transphobie, Kunst & Kultur, Politik und Gesellschaft | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Offener Brief an die Deutsche Bahn AG / das Fachreferat Media & Buch zum Werbeverbot der „Homosexualität_en“ Sonderausstellung des LWL – Museums für Kunst und Kultur im Münsteraner HBF

Mit Bedauern mussten wir einer am 5. Mai 2016 veröffentlichten Meldung auf http://www.queer.de entnehmen, dass die Deutsche Bahn AG sich weigert, die Ausstellung „Homosexualität_en“, die gemeinsam vom LWL- Museum für Kunst und Kultur und dem Schwulen Museum* ab dem 13. Mai 2016 in Münster gezeigt wird, in ihren Bahnhöfen zu bewerben. Dem Bericht zufolge wurde die Ablehnung mit der Aussage begründet, die Werbung sei „sexuell, sexistisch und sexualisiert“.

Wir als CSD Münster e.V. können diese Begründung nicht nachvollziehen. Wir fordern die Deutsche Bahn AG auf, die Ausstellung durch das Aushängen der Plakate zu unterstützen und hierdurch einen Beitrag für eine offene, aufgeklärte Gesellschaft zu leisten sowie Respekt gegenüber Menschen zu zeigen, die sich gegen heterosexuelle Normen und Normerwartungen stellen und hierdurch ihren eigenen Entwurf von persönlichem Glück und eigener Identität verwirklicht sehen.

Das Plakat zur Ausstellung zeigt ein Foto des_der kanadischen Künstlers_in und Bodybuilders_in Heather Cassils. Auf diesem Foto zeigt sie_er seinen trainierten, muskulösen Körper; dazu trägt sie_er roten Lippenstift. Cassils Anspruch ist es, aus dem eigenen Körper ein Kunstwerk zu machen. So vereint sie_er „typisch“ männliche Charakteristika mit „typisch“ weiblichen Attributen und stellt so die Aussagekraft solcher Beschreibungen in Frage. Wie aus Interviews mit dem_der Künstler_in zu entnehmen ist, geht es ihr_ihm um eine selbstbestimmte Inszenierung des eigenen Körpers abseits jeglicher Geschlechternormen. Der „Spiegel“ zitiert Cassils mit den Worten: „Ich lehne die Idee ab, dass man als Mann oder Frau werben muss.“ Diese Botschaft sendet auch das Plakat der Ausstellung „Homosexualität_en“ aus.

Wir können hier keine sexistische Werbung erkennen. Kennzeichnend für sexistische Werbung ist, dass sie gezielt Geschlechterklischees einsetzt, die Personen exklusiv auf bestimmte Attribute festschreibt, herabwürdigt und sie gegenüber anderen Geschlechtern diskriminiert. Sexistische Werbung begreift Menschen nicht als Individuen, als Persönlichkeiten, sondern als reine Repräsentant_innen von Geschlechtererwartungen. Sie sollen Reize wecken und nicht weiter stören. Cassils möchte aber das Gegenteil von diesen Zielen erreichen. Ihr_ihm geht es darum, Klischees als die Lüge zu entlarven, die weiter vorgibt, sie sei nur natürlich. So gelingt es ihr_ihm, Symbole selbstständig mit Bedeutung aufzuladen und in einen neuen Kontext zu stellen. Dadurch erreicht sie_er das, was sexistische Werbung niemals könnte: Emanzipation von gesellschaftlichen Zwängen und Selbstermächtigung. Das Plakat strahlt Selbstbewusstsein aus, es regt zum Nachdenken über den Ursprung von Geschlechterrollen an und ermutigt, Identitäten autonom zu gestalten. Dadurch übersteigt es die Werbung und wird selbst zur Kunst.

Natürlich soll das Plakat durch die Darstellung des nackten Körpers auch die Sinne ansprechen. Aber ist eine Reduzierung der Darstellung eines selbstbewussten, schönen und stolzen Menschen auf seine Nacktheit nicht selbst ein sexistischer Fehlschluss?
Wir hoffen, dass die Deutsche Bahn AG ihre Haltung zu dem Plakat überdenkt und die Ausstellung des LWL Museums Münster bewirbt. Dadurch leistet sie einen Beitrag für Offenheit und Respekt für die LSBTIQ*-Community. Wir möchten darauf hinweisen, welche Bedeutung die Ausstellung für Münsters Community hat. In Münster fand am 29. April 1972 die erste bundesdeutsche Homosexuellendemo statt. Seitdem ist aus einer diskriminierten und marginalisierten Subkultur ein wichtiger Teil der Gesellschaft geworden, der das öffentliche Leben in Münster mitgestaltet und bereichert, der Veränderungen anstößt und sich für Offenheit einsetzt. Längst umfasst die Szene dabei nicht nur Homosexuelle, sondern auch Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queers*. Das schönste Zeichen dieser Entwicklung ist, dass die verschiedenen Vereine und Institutionen einmal im Jahr gemeinsam die Pride Weeks veranstalten und zusammen den Christopher Street Day feiern. Und auch wenn sich die persönliche und rechtliche Situation vieler Menschen deutlich gebessert hat, ist es noch ein langer Weg bis zu vollem gegenseitigem Respekt. Wer versucht, abseits von heterosexuellen Normen oder dem klassischen binären Geschlechtsdenken sein Leben autonom zu gestalten, stößt immer noch auf Widerstand. Die Ausstellung “Homosexualität_en” kann Menschen helfen, es leichter zu haben, indem sie das Bewusstsein für ein Recht auf diverse Lebensentwürfe und Identitäten weckt und die LSBTIQ*-Community in ihrer ganzen Vielfalt abbildet. Die Community freut sich auf die Ausstellung, arbeitet mit den Veranstalter_innen zusammen. Viele Menschen konnten sogar an der Gestaltung mitwirken.
Wir bitten Sie, diese Arbeit zu unterstützen und zu würdigen, indem Sie die Ausstellung bewerben. Wir hoffen sehr, dass wir auf Sie zählen können.

Mit freundlichen Grüßen

Lydia Dietrich und Andreas Sahner für den CSD Münster e.V. Vorstand

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Pride Weeks, Kulturfest und Co. – Unsere Programmpunkte in diesem Jahr

++++ CSD MÜNSTER 2016: STELLT EUCH QUER! +++

// 06.08. – 26.08. | PRIDE WEEKS

Wie in den Jahren zuvor erwartet uns in den Pride Weeks ein vielfältiges Programm aus Filmen, Vorträgen, Lesungen, Diskussionsrunden, Konzerten und weiteren gesellschaftlich kurlturellen Anlässen. Weitere Infos folgen in Kürze.

// 27.08., 11:30 Uhr | POLITISCHE DEMONSTRATION

Am 27.08.2016 veranstaltet der CSD Münster e.V. ab 11:30 Uhr eine Demonstration. Mit Schildern, poltischen Statements und musikalischer Begleitung geht es que(e)r durch Münsters Innenstadt. In diesem Jahr gibt es eine spezielle Routenführung. Weitere Infos folgen in Kürze.

// 27.08., 13:00 – 19:00 Uhr | CSD MÜNSTER KULTURFEST

Ab 13:00 Uhr startet das queere Kulturfest in Münsters historischem Rathausinnenhof. Hier erwartet euch ein vielfältiges Bühnenprogramm aus (Mitmach)Aktionen, Information, Unterhaltung und Musik verbunden  mit einem Ständefest. Bis zu dreißig Vereine, Verbände, Institutionen und sonstige Einrichtungen der LSBTIQ* Gemeinschaft aus Münster und ganz NRW informieren über ihre Arbeit.

27.08., 22:00 Uhr | CSD MÜNSTER PARTY

Ab 22 Uhr öffnet die Jovel Music Hall ihre Pforten für euch. Hier findet unsere legendäre Abschlussparty statt und bietet euch allen die Gelegenheit, den CSD Münster grandios zu feiern. Ihr dürft euch auf kleine Specials freuen. Auch der Dj dürfte eure Erwartungen erfüllen. Weitere Infos folgen in Kürze.

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